Der It-Factor
Was die 26-Jährige so beliebt macht und auch die Verantwortlichen sehen lässt, welch ein großes Potenzial sie besitzt, ist sicherlich nicht ihr furioser und überwältigender In-Ring-Stil.
Denn einen solchen besitzt Bliss eben nicht. Ihre Aktionen, ihre Ring-Psychologie, das alles ist nicht auf dem Level einer Asuka oder einer Charlotte. Trotzdem wäre es falsch, ihr wrestlerischeres Talent abzusprechen.
Das, was Alexa Bliss so großartig macht, ist der It-Factor.
Es ist das gewisse Etwas, das gewöhnliche Sportler zu überlebensgroßen Superstars macht. Es ist das gewisse Etwas – die Art zu reden, sich zu bewegen, womöglich auch das Aussehen – das einen extravaganten Hype um Leute wie Conor McGregor, Zlatan Ibrahimovic oder CM Punk erzeugt. In jeder Branche findet man diese besonderen Menschen.
Im Sports-Entertainment, im Wrestling, da wimmelt es nur so von ihnen.
Alexa Bliss besitzt diesen It-Factor. Sie besitzt jenes Wohlgefühl im Rampenlicht. Es ist dieses trickreiche Spiel mit den Zuschauern, das Entertainment-Bomben wie The Rock oder John Cena bereits in ganz andere Business-Bereiche katapultierte.
Alexis Kaufman wäre eine schauspielerische Karriere ganz bestimmt zuzutrauen.
Oder aber, sie begeistert mit ihrem Charisma noch etwas länger das WWE-Universum.
So oder so, mit ihr kreierten die Verantwortlichen um Vince McMahon ein ganz spezielles Sternchen.


Charlotte hat doch auch beide Titel gehabt, oder?
Ja, hat sie. Bliss ist es allerdings zuerst gelungen:)